Stiftung - Anlass & Stiftungsform

Anlass

Die Evangelische Emmaus-Gemeinde hat eine Vielzahl von Aufgaben und Verpflichtungen zu tragen. Da die Zuschüsse aus Kirchensteuermitteln rückläufig sind, wurde nach Möglichkeiten gesucht, die für die Gemeindearbeit benötigten Mittel weiterhin garantieren zu können.
Der Kirchenvorstand der Emmaus-Gemeinde gründete daher am 01.10.2007 die „Stiftung Emmaus gemeinsam auf dem Weg“, gemeinschaftlich mit 38 Gründungsstifterinnen und Gründungsstiftern. Rasch fand die Stiftung weitere Zustifter, die mit ihrer Unterstützung der Stiftung zum Erfolg verhalfen und noch immer verhelfen.

 

Stiftungsform

Die „Stiftung Emmaus gemeinsam auf dem Weg“ ist eine nichtrechtsfähige kirchliche Stiftung in der Verwaltung der Evangelische Emmaus-Gemeinde Frankfurt als Treuhänder, und wird folglich von dieser im Rechts- und Geschäftsverkehr vertreten. Die Stiftung unterliegt der Stiftungsaufsicht der Evangelischen Kirche in Hessen und Nassau.

Organe der Stiftung sind die Stiftungsversammlung und das Kuratorium.
Wer mindestens 500 € zugestiftet hat, ist Mitglied der Stiftungsversammlung und damit stimmberechtigt, ein Kuratoriumsmitglied zu wählen.
Die anderen beiden Kuratoriumsmitglieder, alle sind ehrenamtlich tätig, werden vom Kirchenvorstand gewählt. Das Kuratorium beschließt auf Antrag des Kirchenvorstandes über die Verwendung der Stiftungsmittel. In der jährlichen Stiftungsversammlung informiert das Kuratorium über die Entwicklung und die Vorhaben der Stiftung.


Stiftung - Ziele

Flyer als .pdf-Datei
Die „Stiftung Emmaus gemeinsam auf dem Weg“ unterstützt die Arbeit der Evangelischen Emmaus-Gemeinde Frankfurt durch die Bereitstellung von Mitteln für

  • die Förderung von Projekten und Schwerpunkten auf den Gebieten
    - der Kinder-, Jugend- und Seniorenarbeit
    - der Erwachsenenbildung, z. B. durch Seminare
    - der musikalischen Arbeit

  • die Finanzierung der Personalkosten von zusätzlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der Kirchengemeinde für die kirchlichen Projekte der Evangelischen Emmaus-Gemeinde Frankfurt

Zuwendungen an die Stiftung haben eine langfristige Perspektive. Die Stiftung ist eine auf die Zukunft ausgerichtete Unternehmung, da das Kapital unangetastet für spätere Generationen erhalten bleibt. Die Erträge werden für die Förderung der Arbeit der Emmausgemeinde verwendet.
Darüber hinaus erhoffen wir uns eine Stärkung der Gemeinschaft und eine engere Bindung an die Gemeinde.


Stiftung - Form

Die "Stiftung Emmaus gemeinsam auf dem Weg" ist eine nichtrechtsfähige kirchliche Stiftung in der Verwaltung der Evangelischen Emmaus-Gemeinde Frankfurt und wird folglich von dieser im Rechts- und Geschäftsverkehr vertreten. Die Stiftung unterliegt der Stiftungsaufsicht der Evangelischen Kirche in Hessen und Nassau.

Der Treuhänder, also die Gemeinde, handelt für die Stiftung, er ist erbfähig und ist Eigentümer des Stiftungskapitals.

Organe der Stiftung sind die Stiftungsversammlung und das Kuratorium. Wer mindestens 500 Euro (zu-) gestiftet hat, ist Mitglied der Stiftungsversammlung und damit stimmberechtigt, ein Kuratoriumsmitglied zu wählen.
Die anderen beiden Kuratoriumsmitglieder werden vom Kirchenvorstand gewählt. So ist eine enge Verzahnung zwischen Stiftung und Gemeinde gewährleistet.
Die Mitglieder des Kuratoriums sind ehrenamtlich tätig. Das Kuratorium beschließt auf Antrag des Kirchenvorstandes der Evangelischen Emmaus-Gemeinde Frankfurt über die Verwendung der Stiftungsmittel. In der jährlichen Stiftungsversammlung werden die (Zu-) StifterInnen durch das Kuratorium über die Entwicklung und die Vorhaben der Stiftung informiert.

Die Stiftung wurde am 1. Oktober 2007 gegründet, gemeinschaftlich von 38 Gründungsstifterinnen und Gründungsstiftern sowie der Gemeinde mit einem Anfangskapital von insgesamt 51.000 Euro.


Stiftung - Kontakte

Vorsitzende des Stiftungsausschusses

Elke Jung, Christiane Schott

 

Kuratorium

Frau Bettina Bürkle

Herr Matthias Hopfgarten

Herr Dr. Matthias Rau

Stiftung - Zustiftung/Spende

Die „Stiftung Emmaus gemeinsam auf dem Weg“ wendet sich an alle der Gemeinde verbundene Personen, die zum Beispiel

  • den Wunsch haben, dass auch langfristig eine lebendige Gemeindearbeit ermöglicht wird,
  • die gute Erfahrungen mit der Kinder- und Jugendarbeit in der Gemeinde gemacht haben und nun ihren Beitrag leisten wollen, dass dies auch in Zukunft möglich bleibt,
  • die aufgrund persönlicher Zuwendungen wie z.B. durch Besuchsdienste in ihrem Testament ihre Dankbarkeit zeigen und dies auch für Andere sichern möchten,
  • die keine Erben haben, aber die Gemeinde langfristig unterstützen und sichern wollen
  • die bereit sind, als Empfänger von nicht eingeplantem Geld (z.B. größere Steuerrückzahlung, eine Erbschaft o.ä.) die Gemeinde daran teilhaben zu lassen,
  • deren Spenden im Laufe eines Jahres die Grenze von 5% ihres Einkommens übersteigen, weil sie den Zehnten abgeben. Zuwendungen an die Stiftung können zusätzlich geltend gemacht werden.

Zustiftungen werden unserem Stiftungskapital zugeführt und steigern somit dauerhaft die Erträge, die der Stiftungsarbeit zu Gute kommen. Zustiftungen sind in jeder Höhe willkommen und können auch in anderer verwertbaren Form wie z.B. ein Grundstück, Haus, Schmuck oder Kunstgegenstände der Stiftung übergeben werden. Die Stiftung kann auch testamentarisch durch eine Erbschaft oder ein Vermächtnis bedacht werden. Solche Vermächtnisse sind von der Erbschaftssteuer befreit. Der Stiftungsausschuss hilft Ihnen dabei gerne weiter.

Auch Spenden sind willkommen. Diese werden nicht dem Stiftungskapital zugeführt, sondern als Stiftungsmittel direkt dem Stiftungszweck zugewendet.

Alle Formen der Zuwendung werden steuerlich besonders gefördert, Sie erhalten eine entsprechende Zuwendungsbestätigung.

Wenn Sie sich beteiligen wollen, sprechen Sie uns an oder schicken eine kurze Erklärung an die „Stiftung Emmaus gemeinsam auf dem Weg“.

Eine Überweisung an die Ev. Emmausgemeinde können Sie tätigen auf folgende Bankverbindung:

Ev. Kreditgenossenschaft

KtoNr.: 410 20 70, BLZ 520 604 10
bzw.
IBAN: DE09 5206 0410 0004 1020 70
BIC: GENODEF 1EK1

Bitte unbedingt Verwendungszweck angeben:

  • Zustiftung für „Stiftung Emmaus gemeinsam auf dem Weg“
    oder
  • Spende für „Stiftung Emmaus gemeinsam auf dem Weg“


Stiftung - Erfolge

Ansprechpartner

Vorsitzende des Stiftungsausschusses
Elke Jung (Tel.: 525648) und Christiane Schott (512029)

und die Mitglieder des Kuratoriums

Stiftungskapital

Stand am 31.12.2016
111.427,97 Euro
75 Stifterinnen und Stifter

Verteilung der Stiftungsmittel

Stiftungsmittel für 2010 Stiftungsmittel für 2012 Stiftungsmittel für 2014

Stiftungsmittel für 2011 Stiftungsmittel für 2013 Stiftungsmittel für 2015

Veranstaltungen

 

Download

Flyer Stiftungsmittel 2012

Sonstiges


Satzung der Stiftung Emmaus gemeinsam auf dem Weg

§ 1 Name und Rechtsform

(1) Die Stiftung führt den Namen: Stiftung Emmaus gemeinsam auf dem Weg

(2) Die Stiftung ist eine nichtrechtsfähige kirchliche Stiftung in der Verwaltung der Evangelischen Emmaus-Gemeinde Frankfurt und wird folglich von dieser im Rechts- und Geschäftsverkehr vertreten.

§ 2 Stiftungszweck

(1) Die Stiftung verfolgt ausschließlich und unmittelbar kirchliche Zwecke im Sinne des Abschnitts "Steuerbegünstigte Zwecke" der Abgabenordnung.

(2) Zweck der Stiftung ist die Mittelbeschaffung im Sinne des § 58 Nr. 1 AO für die kirchliche Arbeit der Evangelischen Emmaus-Gemeinde Frankfurt.

(3) Der Stiftungszweck wird insbesondere verwirklicht durch die Bereitstellung von Sach- und Geldmitteln für a) die Förderung von Projekten und Schwerpunkten der Evangelischen Emmaus-Gemeinde Frankfurt auf den Gebieten - der Kinder-, Jugend- und Seniorenarbeit, - der Erwachsenenbildung z.B. durch Seminare und - der musikalischen Arbeit, b) die Finanzierung der Personalkosten von zusätzlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der Kirchengemeinde für die kirchlichen Projekte der Evangelischen Emmaus-Gemeinde Frankfurt.

(4) Die Stiftung ist selbstlos tätig und verfolgt nicht in erster Linie eigenwirtschaftliche Zwecke. Die Mittel der Stiftung dürfen nur für die satzungsgemäßen Zwecke verwendet werden.

§ 3 Stiftungsvermögen

(1) Die Stiftung wird mit einem Anfangsvermögen von 51.000,00 Euro (in Worten: einundfünfzigtausend Euro) ausgestattet.

(2) Das Vermögen der Stiftung ist in seinem Wert ungeschmälert zu erhalten.

(3) Das Vermögen der Stiftung kann durch Zustiftungen der Kirchengemeinde oder Dritter, die ausdrücklich als solche bestimmt sind, erhöht werden.

§ 4 Verwendung der Vermögenserträge und Zuwendungen

(1) Die Erträge des Stiftungsvermögens und die ihm nicht zuwachsenden Zuwendungen sind zur Erfüllung des Stiftungszwecks zu verwenden. Davon ausgenommen ist die Rücklagenbildung oder die Zuführung zum Stiftungsvermögen gemäß § 58 Nr. 7 und Nr. 12 AO.

(2) Niemand darf durch Ausgaben, Leistungen oder Zuwendungen, die mit dem Stiftungszweck nicht zu vereinbaren sind, oder durch unverhältnismäßig hohe Vergütungen mittelbar oder unmittelbar begünstigt werden.

§ 5 Organe der Stiftung

(1) Organe der Stiftung sind die Stiftungsversammlung und das Kuratorium.

(2) Die Mitglieder der Stiftungsorgane haften nur für Vorsatz und grobe Fahrlässigkeit.

§ 6 Stiftungsversammlung

(1) Der Stiftungsversammlung gehören alle Stifterinnen und Stifter, Zustifterinnen und Zustifter an, die mindestens 500,00 Euro zum Stiftungsvermögen beigetragen haben, mehrere Zustiftungen werden zusammengerechnet. Die Zugehörigkeit ist weder übertragbar noch geht sie auf Erbinnen und Erben der Mitglieder über.

(2) Bei Zustiftungen aufgrund einer Verfügung von Todes wegen kann die Erblasserin oder der Erblasser eine natürliche Person bestimmen, die der Stiftungsversammlung angehören soll; für diese Person gilt Absatz 1 sinngemäß.

(3) Das Kuratorium hat die Stiftungsversammlung jährlich über die Arbeit der Stiftung zu unterrichten. (4) Das Kuratorium hat die Stiftungsversammlung einmal jährlich mit einer Ladungsfrist von 2 Wochen einzuberufen und in der Ladung anzugeben, ob in der Versammlung die Wahl von Mitgliedern des Kuratoriums ansteht. Die Stiftungsversammlung ist vom Kuratorium zu leiten.

(5) Die Stiftungsversammlung wählt ein Mitglied für das Kuratorium mit einfacher Mehrheit der anwesenden Mitglieder.

§ 7 Kuratorium

(1) Das Kuratorium besteht aus drei Mitgliedern. Die Stiftungsversammlung wählt aus ihrer Mitte ein Mitglied des Kuratoriums. Der Kirchenvorstand der Emmaus-Gemeinde wählt zwei Mitglieder des Kuratoriums.

(2) Die Mitglieder des Kuratoriums müssen mehrheitlich einer evangelischen Kirche angehören, die Mitglied der Evangelischen Kirche in Deutschland ist, die übrigen Mitglieder können auch einer Kirche angehören, die Mitglied der Arbeitsgemeinschaft Christlicher Kirchen ist. Hauptamtliche und nebenamtliche Mitarbeiter, deren Personalkosten ganz oder teilweise aus Stiftungserträgen finanziert werden, können nicht in das Kuratorium gewählt werden.

(3) Die Amtszeit der Mitglieder des Kuratoriums beträgt drei Jahre. Scheidet ein Mitglied vor dem Ende seiner Amtszeit aus, wählt der Kirchenvorstand der Emmaus-Gemeinde für die restliche Dauer der Amtszeit ein neues Mitglied. Mitglieder des Kuratoriums können vom Kirchenvorstand der Emmaus-Gemeinde aus wichtigem Grund mit einer Mehrheit von zwei Drittel der Mitglieder des Kirchenvorstandes abberufen werden.

(4) Die Mitglieder des Kuratoriums sind ehrenamtlich tätig.

(5) Die Mitglieder des Kuratoriums wählen aus ihrer Mitte ein vorsitzendes Mitglied.

§ 8 Aufgaben und Beschlussfassung

(1) Das Kuratorium beschließt auf Antrag des Kirchenvorstandes der Evangelischen Emmaus-Gemeinde Frankfurt über die Verwendung der Stiftungsmittel.

(2) Das Kuratorium ist beschlussfähig, wenn zwei der Mitglieder an der Beschlussfassung mitwirken. Beschlüsse werden mit einfacher Mehrheit gefasst. Bei Stimmengleichheit gibt die Stimme des vorsitzenden Mitgliedes den Ausschlag.

(3) Das Kuratorium hat einmal jährlich die Stiftungsversammlung einzuberufen und über die Arbeit der Stiftung zu unterrichten.

(4) Satzungsänderungen, die Umwandlung und die Zusammenlegung mit einer anderen Stiftung bedürfen der Genehmigung der Evangelischen Kirche in Hessen und Nassau als kirchlicher Stiftungsaufsicht und einer Mehrheit von zwei Drittel der Mitglieder des Kirchenvorstandes der Evangelischen Emmaus-Gemeinde Frankfurt.

(5) Die Aufhebung bedarf der Genehmigung der Evangelischen Kirche in Hessen und Nassau als kirchlicher Stiftungsaufsicht.

§ 9 Treuhandverwaltung

(1) Der Kirchenvorstand der Evangelischen Emmaus-Gemeinde Frankfurt verwaltet das Stiftungsvermögen getrennt von seinem Vermögen. Er vergibt die Stiftungsmittel entsprechend der Beschlüsse des Kuratoriums und wickelt die Maßnahmen ab.

(2) Der Kirchenvorstand der Evangelischen Emmaus-Gemeinde Frankfurt legt dem Kuratorium auf den 31.12. eines jeden Jahres einen Bericht vor, der die Vermögensanlage sowie die Mittelverwendung erläutert.

(3) Für die Treuhandverwaltung gelten die Vorschriften der Kirchlichen Haushaltsordnung sinngemäß.

§ 10 Stiftungsaufsicht

Die Stiftung unterliegt der Stiftungsaufsicht der Evangelischen Kirche in Hessen und Nassau nach Maßgabe der jeweils geltenden Stiftungsgesetze.

§ 11 Umwandlung, Aufhebung oder Zusammenlegung

Die Umwandlung, Zusammenlegung oder Aufhebung der Stiftung ist nur zulässig, wenn sie wegen wesentlicher Änderung der Verhältnisse notwendig oder wenn die Erfüllung des Stiftungszwecks unmöglich geworden ist.

§ 12 Anfallberechtigung

Im Falle der Aufhebung der Stiftung oder bei nicht nur vorübergehendem Wegfall des steuerbegünstigten Zwecks fällt das Vermögen an die Evangelische Emmaus-Gemeinde Frankfurt, die es unmittelbar und ausschließlich für kirchliche Zwecke zu verwenden hat, die dem ursprünglichen Stiftungszweck möglichst nahe kommen.